
Stand: 20. März 2026
Die Übersicht der Lehrveranstaltungen steht demnächst hier zum Download bereit.
Bitte melden Sie sich zu allen Veranstaltungen nur über die im Text angegebene E-Mail-Adresse an und lassen Sie sich die Anmeldung durch die dozierende Person bestätigen.
NEUES MUSIKTHEATER: IMAGINATION – BEWEGUNG - STIMME
Caroline Scholz Ott
Montag, 9.00 – 10:45,
Beginn: 13. April 2026; Ende: 13. Juli 2026
Udk, Bundesallee 1-12, Probensaal
Kombiniertes Bewegungs- und Stimmtraining als Grundlage für die verschiedensten Tätigkeiten
vor und auf der Bühne. Atem erlebbar, lebendig machen über intensive Arbeit des Körpers.Des
eigenen Körpers. Die Stimme locken, dem Körper entlocken oder den Atem hörbar machen.Um
endlich diese Stimme mit klaren Gedanken zu verbinden - SPRACHE werden lassen.
SPRECHEN IST HANDLUNG!
Bitte bewegungsfreundliche Kleidung mitbringen !
Anmeldung: bis 10. April 2026 an contact[at]klangzeitort.de
Modul: Neues Musiktheater / Intermediale Komposition (Komposition)
Experimentelle Musik (Lehramt Musik & KPA)
Elektroakustische Komposition - Innovation und Environment
Kirsten Reese
montags 12.00 - 15.00 (zweiwöchentlich und gelegentlich 1 1/2 stündige Sitzungen)
zwischen 20.4. - 13.7.
Termine werden in der ersten Sitzung am 20.4. finalisiert
Das Seminar thematisiert aktuelle Entwicklungen in Bezug zu Technologie und Software. Ein
besonderer Fokus soll auf KI Tools in der elektroakustischen Komposition liegen. Deren
Verwendung wird in Beziehung gesetzt zu Fragen technologischer und ästhetischer Nachhaltigkeit
und zu musikalischen, kompositorischen, klangkünstlerischen und ökoakustischen Arbeiten in
naturnahen Environments im urbanen und landschaftlichen Raum.
Das Seminar richtet sich vorrangig an Kompositionsstudierende (Bachelor und Master) sowie
Studierende der Fakultät Musik der UdK. Integriert werden praxisnahe Hinführungen an Tools
(Software, Plug-Ins) und Geräte (Streaming Equipment) verbunden mit der Diskussion historischer
und aktueller ästhetischer Praxen der elektroakustischen Komposition im Themenfeld.
Erwartet wird regelmäßige Teilnahme, Abgabe von Übungen und Etudes nach Pierre Schafer
Bitte Anmeldung bis zum 10.4. an kireese[at]udk-berlin.de
Musiktheorie/Historische Satztechniken
Prof. Dr. Manolis Vlitakis
UdK, Lietzenburgerstraße, Raum 417
Termine: montags, 16:30-18:00 Uhr; Beginn: 13.4.2026
Das Modul vermittelt ein vertieftes und historisch fundiertes Wissen über das Wechselverhältnis
zwischen Kompositionsgeschichte und der Geschichte und Systematik der Musiktheorie.
Schwerpunkt WiSe 2025_26: Musik des 19. Jahrhunderts
Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Kompositionslehre/Satztechnik des 20./21. Jahrhunderts
Dozent: Prof. Dr. Manolis Vlitakis
Montags, 18:00-20:00 Uhr
Beginn: 13.4.2026
Ort: Lietzenburgerstraße 35, Raum 417
Kompositorische Systeme und Ansätze des 20./21. Jahrhunderts werden hier dargelegt und
anhand der Analyse spezifischer Werke veranschaulicht. Satztechnische Übungen dienen
zusätzlich dazu, die Verbindung von klanglicher Vorstellung und kompositorischer Idee zu stärken
und die eigenen kompositorischen Mitteln bei verschiedenen stilistischen Rahmenbedingungen zu
erweitern.
Schwerpunkt WiSe 2025_26: Form in der (neuen) Musik
Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
DIENSTAG
Kompositionsseminar – Schwerpunkt Chor und Vokalensemble
Prof. Elena Mendoza
Dienstag 10.30 - 12.30
Termine: 28.4. / 5.5. / 19.5. / 2.6. / 9.6. / 16.6. / 23.6. / 14.7.
UdK, Bundesallee 1-12, Raum 310
Das Kompositionsseminar ist eine Flexible Analysestunde, um Stücke der Studierende,
Analysearbeiten und Werke der Neuen Musik unter die Lupe zu nehmen und zur Diskussion
zu stellen. Neben der Pflege der Präsentation studentischer Projekte, werden wir im WS 25/26
sowie im SoSe 26 unsere Aufmerksamkeit auf das Komponieren für Chor und Vokalensemble
im 20. und 21. Jh. richten. “Klassiker” der Neuen Musik wie Nono, Ligeti und Berio sollen ebenso
behandelt werden wie neue Vokalkompositionen aus den letzten Jahren (Furrer,
Aperghis, Posadas, Saariaho), sodaß ein möglichst breiter Bogen an ästhetischen und
technischen Möglichkeiten gespannt wird.
Gastvorträge sind in Planung.
Anmeldung über das digitale Vorlesungsverzeichnis der UdK.
MITTWOCH
Experimental Music Orchestra
Marc Sabat
Mittwochs 10-12; 15. April bis 15. Juli
UdK, Bundesallee 1-12, Raum 28
Pauline Oliveros Sonic Meditations
Anmeldung bei masa[at]plainsound.org
Kompositorische Analyse: Presence in Contemporary Music
Tom Rojo Poller
mittwochs zweiwöchentlich: 22.04., 06.05., 20.05., 03.06., 17.06., 01.07., 15.07.; je 14-17 Uhr
UdK, Bundesallee 1-12, Raum 310
This seminar explores presence as a category of perception in contemporary music. While
presence has been widely discussed in relation to performative and visual arts - most notably in
aesthetic theory (e.g. Gumbrecht) - its role in the specifically sounding phenomenon of music has
received comparatively little sustained attention.
Focusing on contemporary music through (aural) analyses, discussions, and presentations, we will
ask: How can presence be described and perceived in music? What distinguishes presence from
meaning, expression, or representation? How does it manifest in performance, sound production,
temporality, space, and listening situations? And how might musical presence challenge or
complement established analytical, aesthetic and practical frameworks?
Anmeldung per Mail an: trpoller[at]udk-berlin.de
DONNERSTAG
ANALYSE NEUE AUFFÜHRUNGSFORMATE
SPREEKLÄNGE
Mathias Hinke & Daniel Ott
Donnerstag 10.00 – 11.45; Beginn: 16. April 2026; Ende: 16. Juli 2026
UdK Bundesallee, Raum 310
Installationen, Performances, ungewöhnliche Aufführungsformate im Freien von Susie Ibarrez
(Philippinen), Liza Lim und Kate Milligan (Australien), Cathy van Eck (Niederlande), Annette
Schmucki (CH), Kristine Tjøgersen und Trond Reinholdtsen (Norwegen), Tatjana Lopez und Carlos
Gutierrez (Bolivien), Em’kal Eyongakpa (Kamerun), Peter Ablinger (Österreich) und Stephan
Froleyks (Deutschland), die Vom 25. – 27. Juni im Rahmen von „SpreeKlänge“ in Berlin
uraufgeführt werden (Veranstalter: Akademie der Künste), werden in Referaten, Analysen der
Partituren und Gesprächen mit den Protagonist:innen vorgestellt und diskutiert.
Co-Leitung: Camilla Bork, João Romão (FU Berlin)
Anmeldung: bis 12. April an contact[at]klangzeitort.de
Modul: Kompositorische Analyse (St’gang Komposition)
Experimentelle Musik (St’gänge Lehramt Musik + KPA)
Analyse I Kurs 2 - Epische Entwürfe: Gustav Mahlers Symphonien (Teil II)
Prof. Jörg Mainka
HfM Hanns Eisler, Charlottenstraße 55, Raum 546
Donnerstags 16-18 Uhr
Fortsetzung des Seminars vom Wintersemester 2025–26. Im Zentrum des Seminars steht im
Sommersemester die Symphonie 9 von Gustav Mahler.
Ein Neueinstieg ins Seminar ist möglich.
Anmeldung per E-Mail an: joerg.mainka[at]doz.hfm-berlin.de
EXPERIMENTELLE MUSIK - EINFÜHRUNG
Tobias Müller-Kopp, Christian Kesten
Donnerstags, 18:15 - 19:45, erster Termin: 16.04.26
UdK Berlin, Fasanenstraße 1B, Raum 302
Anhand praktischer Gruppenarbeit werden Werke/Konzepte der EXPERIMENTELLEN MUSIK
kennengelernt und erprobt (u. a. Cage, Schnebel, Wüthrich, Cardew, Berberian, Oliveros, Ono)
und eigene entwickelt. Die Veranstaltung soll den Teilnehmenden einen Einblick in das weite und
zum Teil schwer greifbare Thema ermöglichen und den Blick auf einen erweiterten Musikbegriff
lenken. Thematisiert werden Stille und Geräusche in der Musik, sowie Fragen zur Schnittstelle
zwischen Musik und Darstellung. Ziel ist es, möglichst viele Stücke und Strömungen
kennenzulernen und Interesse für das reichhaltige Angebot an der UdK in diesem Bereich zu
wecken, auch im Hinblick auf eine spätere mögliche Profilwahl.
Anmeldung über das Vorlesungsverzeichnis
EXPERIMENTELLE MUSIK - VERTIEFUNG
Tobias Müller-Kopp
Donnerstags, 20:00 - 21:30, erster Termin: 16.04.25, weitere Termine donnerstags und nach
Vereinbarung
UdK Berlin, Fasanenstraße 1B, Raum 302
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich intensiver mit Werken der EXPERIMENTELLEN
MUSIK auseinanderzusetzen. Nach dem Kennenlernen im Seminar "EXPERIMENTELLE MUSIK -
EINFÜHRUNG" werden hier anspruchsvollere und umfangreichere Werke/Konzepte genau
analysiert und erarbeitet. Insbesondere sollen auch selbst entworfene Konzepte den nötigen
Raum zur Entwicklung und Umsetzung bekommen.
Anmeldung über das Vorlesungsverzeichnis
EXPERIMENTELLE MUSIK - GRUPPENLEITUNG
Tobias Müller-Kopp
Die Termine zur Erarbeitung der Konzepte finden donnerstags an der UdK, Fa 302 statt, nach
Vereinbarung als Vorbereitung für den Schulbesuch. Die Termine am Droste-Hülshoff-Gymnasium
werden voraussichtlich mittwochs und freitags von 12:40 - 14:15 (6. und 7. Stunde) stattfinden.
Weitere Termine sind nach Rücksprache mit der Schule möglich.
Erster Termin: Donnerstag, 16.04.26, 20:00 - 21:30 Uhr in Fa 302!
Im Hinblick auf die Modulabschlussprüfungen Gruppenleitung EXPERIMENTELLE MUSIK
(Lehrämter Musik, Q-Master, Profile, KPA) werden Konzepte entwickelt, erarbeitet, diskutiert und
mit einer Gruppe erprobt. Für eine Prüfung kann mit einer Musikklasse am Droste-Hülshoff-
Gymnasium gearbeitet werden (voraussichtlich in 4 Doppelstunden während des Semesters),
alternativ mit einer Gruppe Studierender an der UdK (vorzugsweise Teilnehmende der
Veranstaltung EXPERIMENTELLE MUSIK - EINFÜHRUNG)
Musikwissenschaft: Inszenierte Konzerte – Proseminar
Irene Kletschke
Fr, 10:00–12:00
Beginn: 17.04.2026
UdK Fasanenstraße 1B, Raum 212
Was ist ein inszeniertes Konzert? Von Festmusiken an europäischen Adelshöfen über Tableaux
vivants und Volkskonzerte bis hin zu digitalen Streamings, Filmkonzerten, intermedialen
Kompositionen und interkulturellen Aufführungsformen – in diesem Seminar untersuchen wir, wie
Konzerte über das Klangliche hinaus gestaltet werden. Anhand ausgewählter Beispiele aus der
Geschichte und Gegenwart erforschen wir Begriffe wie „inszenierte Musik“, „Konzertdesign“,
„szenische Musik“, „sichtbare Musik“, „instrumentales Theater“, „Théâtre musical“ oder
„composed theatre“ und lernen verschiedene Analyseansätze kennen: von Aufführung und Ritual
über Film und Medien bis zu Wahrnehmung und Rezeption.
Ziel ist es, die Spannungen zwischen Komposition, Inszenierung und Aufführung zu reflektieren,
die gesellschaftspolitischen Hintergründe inszenierter Musikpräsentationen zu erkennen und die
eigene Aufführungspraxis kritisch zu hinterfragen.
Ergänzend kann die Lehrveranstaltung „Mit Bach rumspielen: Wege zum inszenierten Konzert –
Workshop für Musiker:innen, Komponist:innen und alle Bühnenwesen“ mit Annalisa Derossi und
Iñigo Giner-Miranda besucht werden (Modul Musikmanagement).
Literaturhinweise:
Christa Brüstle, Konzert-Szenen. Bewegung, Performance, Medien. Musik zwischen performativer
Expansion und medialer Integration 1950–2000 (= Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft, Bd.
73), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2013
Wiebke Rademacher, Jenseits der Konzertsäle. Klassische Musik für breite
Bevölkerungsschichten in Berlin um 1900 (= Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft, Bd. 87),
Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2023
Matthias Rebstock/David Roesner (Hg.): Composed Theatre. Aesthetics, Practices, Processes.
Bristol 2012.
Rainer Simon, Konzert der Sinne. Dimensionen einer phänomenologischen Analyse der
Wahrnehmung von Musikaufführungen. Freiburg: Rombach 2018
Martin Tröndle (Hg.), Das Konzert II. Beiträge zum Forschungsfeld der Concert Studies. Bielefeld:
Transcript 2018. (Englische Ausgabe: Classical Concert Studies: A Companion to Contemporary
Research and Performance. Routledge 2022)
Anmeldung: Über das Vorlesungsverzeichnis „Veranstaltungen in der Musikwissenschaft“ oder
per E-Mail an kletschk[at]udk-berlin.de
Instrumentation
Prof. Dr. Manolis Vlitakis
UdK, Fasanenstraße 1B, Raum 322
Termine: freitags (zweiwöchig)
Gruppenunterricht: 1. Gruppe: 9-10 Uhr, 2. Gruppe: 10-11 Uhr, 3. Gruppe: 11-12 Uhr
Analyse: 12:15-14 Uhr
Termine: 24.4., 8.5., 22.5., 5.6., 19.6., 26.6., 10.7.
Im Fokus dieses Kurses steht die Vermittlung der Grundlagen der Instrumentation von der Wiener
Klassik bis zur Musik des 20./21. Jahrhunderts. Instrumentation wird als historisch wandelbare
Disziplin aufgefasst, die durch kompositorisch-ästhetische und instrumentaltechnische Aspekte
bedingt ist. In diesem Sinne wird die stilistische Einmaligkeit von Instrumentation im
Wechselverhältnis von kompositorischem Denken und klanglicher Gestalt herausgearbeitet;
darüber hinaus werden die komplexen Verflechtungen von Klang mit weiteren Aspekten wie
Satztechnik/Harmonik, Rhythmus, Dynamik, Artikulation und v.a. Form thematisiert. Erkenntnisse
aus der Akustik werden stets zur Beleuchtung instrumentatorischer Zusammenhänge
miteinbezogen.
Der Kurs findet in einer doppelten Form statt:
- Gruppenunterricht mit Instrumentationsaufgaben, die einem geschichtlichen Parcours folgen
(Wiener Klassik bis zum 20./21. Jahrhundert)
- Analyseseminar
- Ausgewählte Instrumentationsarbeiten von Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern werden mit
professionellen Orchestern in der mindestens einmal jährlich stattfindenden Werkstatt für
Instrumentation geprobt und aufgenommen
Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Instrumentenkunde
Prof. Dr. Manolis Vlitakis
UdK, Fasanenstraße 1B, Raum 322
Termine: freitags, 16:00-17:30 Uhr; Beginn: 17.4.2026
Der Kurs vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Instrumente im Wechselfeld folgender
Aspekte:
- geschichtliche Entwicklung
- Konstruktion und Funktionsweise
- Spieltechnik (inkl. erweiterter Spieltechniken neuer Musik) und Repertoire
- Notation
- Klangerzeugung/Akustik
Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Einführung in Komposition
Anton Safronov
freitags um 17.00-19.00 Uhr
UdK Bundesallee 1-12, Raum 310
BLOCKSEMINARE
Kultur-/Musikmanagement: Mit Bach rumspielen: Wege zum inszenierten Konzert –
Workshop für Musiker:innen, Komponist:innen und alle Bühnenwesen
Annalisa Derossi und Iñigo Giner-Miranda, Irene Kletschke
Sa/So, 30.+31. Mai 2026, 10-18 Uhr // Vortreffen: Do, 16. April 2026, 18 Uhr (UdK Berlin,
Bundesallee 1-12, Raum 310) + Nachbereitungssitzung: noch offen
UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Kleiner Vortragssaal und Probensaal
In diesem Workshop geht es darum, die Bühne als erweiterten Raum für Musik zu entdecken.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden üben wir zuerst grundlegende Elemente des szenischen
Arbeitens: Präsenz, Körperbewusstsein, Umgang mit Text, Umgang mit Raum... Anschließend
wenden wir diese Erfahrungen auf konkrete Werke des Repertoires an und entwickeln
Inszenierungsformen, die das Potential für neue Hörerlebnisse freimachen.
So entsteht Schritt für Schritt ein praktischer Zugang dazu, wie man Stücke und damit Konzerte
und musikalische Aufführungen nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar und erlebbar gestalten
kann.
Vorkenntnisse im Theater sind nicht nötig – Neugier und Lust am Ausprobieren reichen
vollkommen
aus.
Dieser Workshop findet im Rahmen der Reihe ACT IN PLAY/PLAY IN ACT vom Netzwerk Freien
Musiktheater statt und ist für externe Teilnehmer*innen offen. Studierende der UdK Berlin können
sich das Blockseminar als Kulturmanagement (Komposition) oder Musikmanagement (KA) in
Kombination mit der Teilnahme an einer Nachbereitungssitzung zum Thema Projekt-
/Konzertmanagement anrechnen lassen.
Bitte melden Sie sich bis zum 10. April 2026 mit Angabe des Instruments und 1-2 einfachen
Werken Ihres Repertoires an, mit denen wir im Workshop arbeiten könnten (Solos, Duos, Trios...)
Anmeldung: Über das Vorlesungsverzeichnis „Künstlerische Ausbildung /
Musikmanagement“ oder per E-Mail an contact[at]klangzeitort.de
Schwerpunktmodul (MA) / Kulturmanagement (BA): GWK x Komposition: Komponieren als Beruf – Kommunizieren als Beruf – Projektseminar
Irene Kletschke (Fakultät 03/Musik), Saemi Jeong und Jonathan Lauwers (INTER), Brigitte Weingart (Fakultät 02/Gestaltung), in Zusammenarbeit mit Louise Borinski (Fakultät 02)
Di, 21. April 2026, 18-21 Uhr / Bundesallee 1-12, Raum 310
Di, 28. April 2026, 18-21 Uhr / Mierendorffstr. 28, Raum tba
Weitere Termine werden dann besprochen.
Im Rahmen des neuen transdisziplinären Studienformats INTER (https://www.udk-berlin.de/studium/studium-generale/inter/) besteht für ca. 6 GWK-Master-Studierende und ca. 6 Kompositionsstudierende die Möglichkeit, sich an einem Kooperationsprojekt zu beteiligen:
Die Entwicklung und Ausprägung einer eigenen musikalischen Sprache und künstlerischen Persönlichkeit steht im Zentrum der Kompositionsausbildung. Doch wie lassen sich das eigene künstlerische Schaffen und Profil über die Kompositionen hinaus anderen vermitteln?
Kommunikation zu gestalten, lernen Studierende des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Wie lassen sich ihre wissenschaftlichen und gestalterischen Perspektiven auf zeitgenössische Musik anwenden und in unterschiedlichen medialen Formaten umsetzen – wo doch auch Musik bereits eine Form der Kommunikation sein kann?
Im gemeinsamen Projektseminar tauschen sich Studierende der Studiengänge Komposition und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation über die jeweiligen Formen und Formate aus und lernen die Perspektive des anderen Berufsfelds kennen. Anhand des gemeinsamen Themas Kommunikation / Vermittlung nehmen sie sich gegenseitig in die jeweiligen Berufs(um)felder mit (z.B. Proben, Konzerte, Klangspaziergänge, Festivals, Diskurse, Medien, Marketing), so dass sie in dieser fremden Disziplin zusätzliche Fachkenntnisse erwerben. Gemeinsam erarbeiten die Studierenden konkret Profile und Kommunikationsstrategien, z.B. für eine Uraufführung, für die Kompositionsstudierenden, für das Studierendenkonzert Zoom+Focus (19.7. + 14.2.), für das Festival MEHRLICHT!MUSIK (November 2026) oder für bestehende bzw. sich in Gründung befindende Ensembles. Die Ergebnisse können – auch zusammen mit Studierenden des Studiengangs Visuelle Kommunikation – erstellt, produziert und z.B. im Rahmen des Rundgangs oder bei Veranstaltungen von klangzeitort (siehe klangzeitort.de) gezeigt werden (z.B. Ausstellung, Release Party…). Möglich ist auch die Mitarbeit an einer zeitgleich entstehenden Publikation für junge Komponist:innen, Klangkünstler:innen und Performer:innen, die sie bei dem Übergang vom Studium ins freischaffende Berufsleben unterstützt.
Das Projekt wird im Masterstudiengang GWK im Konferenzmodul (M200 oder M400) mit 5 LP anerkannt.
Das Projekt wird im Masterstudiengang Komposition mit 4 ECTS im Schwerpunktmodul anerkannt. Studierende im Bachelor Komposition können sich das Projekt im Modul Kulturmanagement anrechnen lassen. Studierende mit Interesse an zeitgenössischer Musik aus anderen Studiengängen sind herzlich willkommen
Interessierte Studierende der Visuellen Kommunikation nehmen bitte Kontakt mit Louise Borinski auf (l.borinski[at]udk-berlin.de).
GWK: Bei Interesse melden Sie sich bitte bis spätestens 17. April per Email bei b.weingart[at]udk-berlin.de
Komposition: Anmeldung bis 19. April an contact[at]klangzeitort.de
Klangfarbe / Timbre – Elektroakustische Klangorganisation
Prof. Dr. Martin Supper
Termine: 12. und 13. Juni 2026 - 10:00 bis 18:00 Uhr
UdK, Fasanenstraße 1B, Raum 214
Des Seminar nimmt Bezug auf die Publikation Sound Color (1981)von Wayne Slawson.
Dazu Pierre Boulez 1955: „In der bisherigen Musikgeschichte hat es wohl kaum eine radikalere
Entwicklung gegeben. Der Musiker sieht sich vor die gänzlich ungewohnte Situation gestellt, den
Klang selbst erschaffen zu müssen.“ Das Seminar Klangfarbe / Timbre wird anhand von
akustischen Beispielen und wissenschaftlichen Texten einen umfassenden Überblick verschaffen.
Dieses Seminar ersetzt nicht die verpflichtenden Studioarbeiten der Kompositionsklassen.
Bis zum 30. April unter supper[at]udk-berlin.de
MusikTheaterWerkstatt
Daniel Ott, Fabian Gerhardt
Termine: Do 28. Mai 2026 16.00 – 18.00 Bu 310
Do 2. Juli 2026 16.00 – 18.00 Bu 310
Sa 1. August bis Sa 15. August Probenmöglichkeit im Probensaal Bundesallee
28. September bis 8. Oktober 2026 Intensivprobenphase für ALLE PROJEKTE
19. – 22. November 2026 Endproben und Aufführung im Rahmen von MehrLicht!Musik
Ort: Bu 310 und Probensaal
Konzeption von individuellen und kollektiven Musiktheater-Projekten und gemeinsame Diskussion
der verschiedenen Ideen und Arbeitsschritte. Unterstützung bei der Realisierung der Konzepte.
Gegenseitige Unterstützung bei der Realisierung von kollektiven und individuellen Musiktheater-
Arbeiten: Musiktheater ist Team-Arbeit!
Die Musiktheaterwerkstatt richtet sich an Komponist:innen, Instrumentalist:innen, Sänger:innen,
Schauspieler:innen, Tänzer:innen, Bühnenbildner:innen, Videokünstler:innen,
Kostümbildner:innen, Szenische Schreiber:innen u.a.
Anmeldung: bis 30. April 2026 an contact[at]klangzeitort.de
Modul: Neues Musiktheater / Intermediale Komposition (Komposition, Modul 15)
Experimentelle Musik (KPA und Lehramt Musik)
Experimentelle Musik: Carlos Gutierrez / Tatjana Lopez: SIRENAS
Daniel Ott
Bundesallee Raum Bu 10 + Aussenspielstätten
Einzeltermine: 16. April 10.00 – 11.45 Bu 310 Einführung
22. Juni 18.00 – 21.00 Probe Spreeufer
23. Juni 18.00 – 21.00 HP Spreeufer
24. Juni 18.00 – 22.00 GP Spreeufer
25. – 28. Juni abends Aufführungen Spreeufer
weitere Termine nach Vereinbarung
„Anden-Sirenen“ sind Wasserwesen aus der lateinamerikanischen Mythologie der Andenländer.
Hier stehen sie für den kulturellen Dialog zwischen der prä-kolumbianischen andinen Kultur, mit
denen sich Tatiana Lopez und Carlos Gutiérrez seit vielen Jahren intensiv auseinandersetzen, und
der Spree, dem Fluss, der Ost- und Westberlin miteinander verbindet. Das Hochland Bolviens
muss sich außerhalb der Regenzeit während 9 Monaten mit Dürre und Wasserknappheit
auseinandersetzen, während die Landstriche an Oder und Spree regelmäßig von
Überschwemmungen heimgesucht werden.
Unterschiedliche Erfahrungen und Bedeutungen von Wasser in den verschiedenen Kulturen sind
einer der Ausgangspunkte von Tatiana Lopez und Carlos Gutiérrez für ihre Klangaktion im
Rahmen von “Spreeklänge“ – Installationen/Performances an der Spree zwischen Schloss
Charlottenburg und Spandau vom 25. – 28. Juni, veranstaltet von der Akademie der Künste
Berlin. Diese praktische Lehrveranstaltung bietet Gelegenheit, mit den Komponierenden Carlos
Gutierrez und Tatjana Lopez ins Gespräch zu kommen, ihre Arbeitsweisen kennenzulernen und in
ihrer Klang-Aktion „Sirenas“ bei den Vorbereitungen und Aufführungen aktiv mitzuwirken – mit
neuen Instrumenten, die gemeinsam gebaut werden. Zur intensiveren Vorbereitung wird die
Teilnahme an der parallel stattfindenden LV „SpreeKlänge“ (Donnerstag 10.00 – 11.45, bis 13. Juli)
empfohlen.
Co-Leitung: Tatjana Lopez, Carlos Gutierrez
Anmeldung möglichst rasch (da beschränkte Teilnehmer:innenzahl), bis spätestens 10. April an
contact[at]klangzeitort.de
Modul: Experimentelle Musik (St’gänge Lehramt Musik + KPA)
Experimentelle Musik (Studiengang Komposition)
KOMPOSITIONSWOCHE IN SAUEN
Daniel Ott
Termin: Montag 18. Mai 12.00 bis Freitag 22. Mai 10.00
Ort: Begegnungsstätte Sauen
Blockseminar in Sauen für Kompositions-Studierende. INSTANT COMPOSING.
Entwickeln von Musikalischen, Intermedialen und Musiktheatralischen Ideen.
Gemeinsame Realisation & Reflexion von Kürzest-Kompositionen.
Intensive Arbeitsphasen für individuelle und kollektive Kompositions-Projekte.
Bitte Instrumente mitbringen!
Co-Leitung: Annesley Black, Trond Reinholdtsen, Caspar Johannes Walter,
Anmeldung: bis 17. April an contact[at]klangzeitort.de
Modul: Neues Musiktheater / Intermediale Komposition (St’gang Komposition)
CLAUDE SIMON: LE JARDIN DES PLANTES
Daniel Ott
Termin: Donnerstag 7. Mai 2026 16.00 – 18.00 Bu 310
Donnerstag 4. Juni 2026 16.00 – 18.00 Bu 310
Montag 6. Juli 2026 12.00 bis Montag 13. Juli 2026 10.00 Begegungsstätte Sauen
Der Literaturnobelpreisträger Claude Simon (1913-2005) war der große Spezialist für Reichtum,
Schönheit und Chaos menschlicher Erinnerungsstrukturen sowie einer der wichtigsten Vertreter
des sogenannten Noveau roman. Ein einziges persönliches (Kriegs-)Erlebnis wurde ihm zum
Anlass für ein singuläres literarisches Werk, das von dem Roman „Die Strassen von Flandern“ -
mit dem Simon frühe Berühmtheit erlangte - bis hin zu seinem letzten Werk „Die
Trambahn“ reichte. In dieser kompakten Lehrveranstaltung mit vorbereitenden Lektüre-Terminen
und einer Intensivwoche in der Begegnungsstätte Sauen sollen die ganze Bandbreite der (zum Teil
experimentellen) Erzählformen Claude Simons in den Blick genommen - und die zugrunde
liegenden Kompositionsverfahren untersucht werden.
Fortsetzung der Beschäftigung mit Claude Simon, insbesondere mit seinem Jahrhundertroman
Roman „Le Jardin des Plantes“ – Ziel ist die Vorbereitung einer gemeinsamen Installation/
Aufführung in der winterlichen Landschaft rund um Sauen/Brandenburg vom 2. – 9. November
2026.
Anmeldung: bis 30. April an contact[at]klangzeitort.de
Literatur:
Claude Simon. Jardin des Plantes (1999)
Claude Simon: La Route des Flandres (1960)
Claude Simon: Le Tramway (2002)
Modul: Experimentelle Musik (St’gang Komposition)
Experimentelle Musik (St‘gänge KPA + Lehramt Musik)