
Stand: 20. August 2026
Die Übersicht der Lehrveranstaltungen steht hier zum Download bereit.
Bitte melden Sie sich zu allen Veranstaltungen nur über die im Text angegebene E-Mail-Adresse an
und lassen Sie sich die Anmeldung durch die dozierende Person bestätigen.
Caroline Scholz Ott Montags 9.00 – 10:45,
Beginn: 12. Oktober 2026; Ende: 8. Februar 2027 Udk, Bundesallee 1-12, Probensaal
Kombiniertes Bewegungs- und Stimmtraining als Grundlage für die verschiedensten Tätigkeiten vor und auf der Bühne. Atem erlebbar, lebendig machen über intensive Arbeit des Körpers. Des eigenen Körpers. Die Stimme locken, dem Körper entlocken oder den Atem hörbar machen. Um endlich diese Stimme mit klaren Gedanken zu verbinden - SPRACHE werden lassen.
SPRECHEN IST HANDLUNG! Bitte bewegungsfreundliche Kleidung mitbringen !
Anmeldung: bis 8. Oktober 2026 an contact[at]klangzeitort.de
Modul: Neues Musiktheater / Intermediale Komposition (Komposition) Experimentelle Musik (Lehramt Musik & KPA)
Kirsten Reese
Montags 12:00 – 15:00 Uhr (zweiwöchentlich) Beginn: 19.10.2026
Ort: UNI.K Studio für Klangkunst und Klangforschung, Fasanenstr. 1b R.214
Über verschiedene Tools und Soft- oder Hardwarebezogene Strategien wird Klangmaterial für die elektroakustische Komposition entwickelt: Audioprocessing. Über Soft- und Hardware werden auch Strukturen in der elektronischen Musik komponiert, sowie Verräumlichungskonzepte entworfen und umgesetzt. Wir thematisieren unterschiedliche Ausgangsmaterialien - Aufnahmen, field recordings, Klangsynthese - und experimentieren mit Klangumformung mit digitalen Tools und Setups. Wir diskutieren das Verhältnis von Komposition und Präsentation - Konzert, Installation, Performance, partizipative Formate usw. - und den Einsatz von Soft- und Hardware für diese unterschiedlichen Präsentationsformate. Historisches Repertoire und aktuelle Klangarbeiten verschiedener Künstler:innen wird im Hinblick auf technologische Strategien und ästhetische Implikationen betrachtet.
Technische, gestalterische und ästhetische Aspekte werden in Übungen ("Etudes" nach Pierre Schaeffer) und eigenen Arbeiten der Studierenden erprobt. Erwartet wird die Bereitschaft zur kontinuierlichen praktischen Mitarbeit.
Kompositionsstudierende sind eingeladen, Termine für Einzelkonsultationen zu verabreden! Bitte melden Sie sich bis 11.10. unter Angabe von Studienfach und Semester an, die Anmeldungen werden bis 12.10. bestätigt: kireese[at]udk-berlin.de
Prof. Dr. Manolis Vlitakis
UdK, Lietzenburger Straße 35, Raum 417
Termine: montags, 16:30-18:00 Uhr; Beginn: 12.10.2026
Das Modul vermittelt ein vertieftes und historisch fundiertes Wissen über das Wechselverhältnis zwischen Kompositionsgeschichte und der Geschichte und Systematik der Musiktheorie.
Schwerpunkt WiSe 2026/27: Musik des 16. Jahrhunderts Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Dozent: Prof. Dr. Manolis Vlitakis Termine: montags, 18:00-20:00 Uhr Beginn: 12.10.2025
Ort: Lietzenburger Straße 35, Raum 417
Kompositorische Systeme und Ansätze des 20./21. Jahrhunderts werden hier dargelegt und anhand der Analyse spezifischer Werke veranschaulicht. Satztechnische Übungen dienen zusätzlich dazu, die Verbindung von klanglicher Vorstellung und kompositorischer Idee zu stärken und die eigenen kompositorischen Mitteln bei verschiedenen stilistischen Rahmenbedingungen zu erweitern.
Schwerpunkt WiSe 2026/27: Form in der (neuen) Musik (II) Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Analyse-Seminar: Musik des 20./21.Jahrhunderts - „Der Blick durch die Maschine – Technologien und die Transformation musikalischen Denkens“
Webstuhl, Turmuhr, Testtongenerator und Computer sind nicht nur technische Erfindungen, son-dern veränderten die Bedingungen musikalischen Denkens ihrer jeweiligen Epoche. In ihnen mate-rialisieren sich Vorstellungen von Musik, Zeit, Kreativität, Arbeit und Körper. Anhand von ausge-wählten Kompositionen und Maschinen wie Ravels Bolero als orchestrierte Klangfarbenmaschine, Stockhausens Verwendung des Sinustons als klanglichem Atom elektronischer Musik, George Lewis computergestützte Improvisationssysteme in Voyager und der Stochastik der AI basierten Musik untersuchen wir die Wechselwirkungen zwischen Komposition, Technikgeschichte und Philosophie. Dabei stehen Fragen nach Rhythmus und Takt, Automatisierung und Algorithmus, Klang als Infor-mation, Kybernetik sowie den Auswirkungen digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz auf das musikalische Denken im Mittelpunkt. Anhand der Analysen von Werken von der Frühen Neu-zeit bis zur Gegenwart sowie philosophischen und medientheoretischen Texten entwickeln wir ana-lytische Werkzeuge, um technische Entwicklungen als konstitutiven Bestandteil musikalischer Form und kompositorischen Denkens zu verstehen.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Dustin Zorn
Termine: Montags 16:00 - 18:00 Uhr
Raum: vsl. 540 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 2 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen: dustin.zorn[at]lba.hfm-berlin.de
Ernste Filme, ernste Themen
Wie kann man sich einem ernsten Thema, dessen Tragweite das eigene Verstehen übersteigt, künstlerisch nähern? Wir untersuchen Ansätze, wie Krieg, Atombombe oder Holocaust von Zeitge-nossen und später Geborenen in filmischen Arbeiten reflektiert wurden. Unmittelbarkeit, Verfrem-dung, Nähe-Distanz-Überlegungen, Dramaturgien, Tonfälle, Verhältnis zwischen Ton- und Bildebene sowie Zweifel sollen dabei betrachtet und besprochen werden. Beispielfilme sind Klassiker der Mo-derne und moderne Positionen. So soll ein Dialog eröffnet werden, der die Teilnehmenden an den Umgang mit ernsten Themen heranführen soll.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Anna Faroqhi
Termine: 14-tägig, 4h je Sitzung, Termin nach Absprache, voraussichtlich Montag 16 - 20 Uhr
Raum: 485 (Videostudio) (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem
Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen: anna.faroqhi[at]lba.hfm-berlin.de
European Cultural Studies I: Art and Cultural Appropriation
(English below)
Das Seminar befasst sich mit kultureller Aneignung. Kulturelle Aneignung ist in den verschiedens-ten Bereichen des sozialen und kulturellen Lebens präsent und nimmt Formen an, die manchmal irreführend sein können. Es werden die historischen und ideologischen Wurzeln der kulturellen Aneignung analysiert und künstlerische Praktiken untersucht, die sich kritisch mit ihr auseinander-gesetzt haben.
The seminar addresses cultural appropriation. Cultural appropriation is present in the most diverse areas of social and cultural life, and takes forms that can sometimes be misleading. The historical and ideological roots of cultural appropriation are analysed and artistic practices that have critical-ly addressed it are examined.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: José Maria Durán Medrano
Termine: Montags 18:30 - 20:00 Uhr (Beginn am 12.10.2026)
Raum: 151 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem
Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortli-chen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
josemaria.duranmedrano[at]lba.hfm-berlin.de
European Cultural Studies II: Visual Culture
(English below)
Das Seminar untersucht die Bedeutung der visuellen Kultur in der heutigen Gesellschaft, von der bildenden Kunst bis zu sozialen Medien, Werbung, Video und Film. Wir werden fragen, was ein Bild ist und inwieweit ein Bild wahr ist oder wahr sein kann. Das Seminar befasst sich mit der Frage, wie unsere Wahrnehmung der Welt und der Gesellschaft durch Bilder vermittelt ist und wie Bilder zu Praktiken der sozialen Objektifizierung beitragen.
The seminar examines the importance of visual culture in today's society, from the visual arts to social media, advertisement, video and film. We will ask what a picture is and to what extent an image is or can be true. It addresses questions related to the way in which our perception of the world and society is mediated by images and how images are instrumental to practices of social objectification.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: José Maria Durán Medrano
Termine: Montags 20:00 - 21:30 Uhr (Beginn am 12.10.2026)
Raum: 151 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortli-chen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
josemaria.duranmedrano[at]lba.hfm-berlin.de
Prof. Elena Mendoza Dienstag 10.30 - 12.30
Termine: 27.10., 10.11., 17.11., 24.11., 1.12, 15.12., 12.1., 26.1., 2.2., 9.2.
UdK, Bundesallee 1-12, Raum 310
Mein Kompositionsseminar ist eine flexible Analysestunde, um Stücke der Studierende und Werke der Neuen Musik unter die Lupe zu nehmen und zur Diskussion zu stellen.
Präsentationen studentischer Projekte stehen im WS 26/27 und SoSe 27 im Mittelpunkt und zwar im Wechsel mit Vorträgen namhafter Komponist:innen aus unterschiedlichen Generationen der Gegenwart. Angestrebt wird ein lebendiger Dialog verschiedener ästhetischer Positionen, der mit der Pflege einer konstruktiven und respektvollen Diskussionskultur einhergehen soll. Wir wollen versuchen, die Frage “Was heißt Komponieren heute?” aus mehreren Blickwinkeln zu stellen und (vielleicht) zu beantworten. Die Namen der Gäste und die genauen Vortragstermine werden zum Anfang des jeweiligen Semesters bekannt gegeben.
Anmeldung über das digitale Vorlesungsverzeichnis der UdK.
Elektroakustische Musik I/II
Übungen, Demonstrationen und Beispiele zum Thema Elektroakustische Musik.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Wolfgang Heiniger, Anda Kryeziu
Termine: Dienstags 10:00 - 12:00 evtl. nach Absprache auch anderer Termin möglich
Raum: 458 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 2 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
wolfgang.heiniger[at]doz.hfm-berlin.de, anda.kryeziu[at]doz.hfm-berlin.de
Komposition im interdisziplinären Kontext – Kurs 1
Audiovisuelle Analysen, Lektüren und Diskussionen anhand von verschiedenen Texten, Werken, Filmen und kleinen Exkursionen.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Wolfgang Heiniger, Anda Kryeziu
Termine: Dienstags entweder 12:00 bis 14:00 oder 14:00 bis 16:00 Uhr ggf. nach Absprache mit den Teilnehmenden
Raum: 458 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 4 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
wolfgang.heiniger[at]doz.hfm-berlin.de, anda.kryeziu[at]doz.hfm-berlin.de
Musikwissenschaft Spezial : Black Music 1890 – 1950: Die Musik von Scott Joplin, Florence Price und William L. Dawson im Spiegel ihrer Zeit
Die Lehrveranstaltung befasst sich mit den historischen und gesellschaftlichen Bedingungen, denen afroamerikanische Komponist*innen in der Zeit zwischen 1880 und 1950 ausgesetzt waren. Im Mit-telpunkt stehen ausgewählte Werke von Scott Joplin (1868–1917), Florence Price (1887–1953) und William L. Dawson (1899–1990), die in Referaten vorgestellt und vor dem Hintergrund ihrer Entste-hungszeit diskutiert werden sollen.
Außerdem stellt Prof. Dr. Stefan Drees zusätzlich zu dem Seminar, am 11.11.2026 um 18:00 Uhr in der Bibliothek der HfM Hanns Eisler Musik, Noten und Bücher zur Musik afroamerikanischer Komponist:innen aus der Zeit zwischen 1880 und 1950 in der vor
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Stefan Drees
Termine: von 13:00 - 16:00 Uhr am 20.10., 17.11., 15.12.2026, 12.01. und 26.01.2027
Raum: wird noch bekannt gegeben
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
stefan.drees[at]doz.hfm-berlin.de
What matters?! Kommunikation-Feedback-Führen in künstlerisch-musikalischen Prozessen
(English below)
Um was geht es uns, was ist relevant und wie können wir Potentiale freisetzen in unserer künstleri-schen Praxis und Zusammenarbeit? Welche Kommunikations- und Feedback-Kultur können und wollen wir etablieren und praktizieren? Welche Methodik und Ansätze können die Prozesse unter-stützen?
Das Praxis-Seminar behandelt individuelle und kollektive Arbeitsweisen in künstlerischen Prozessen und Projekten. Vor allem die Aspekte ‚Kommunikation‘ und ‚Führen‘ in der Team- und Projekt-Arbeit sind Thema in diesem Seminar. FEEDBACK ist dabei ein Kernelement in der Kommunikation. Es ist essentieller Bestandteil von Kreations- und Arbeitsprozessen, und auch in Führungsaufgaben in unserem künstlerischen und musikalischen Alltag und Schaffen. Interessant dabei ist die Vielfalt in den Möglichkeiten und Herangehensweisen.
In den Blockmodulen und Projektterminen wird Bewusstsein dafür geschaffen, und konkrete Feed-back Methodik und Tools für die Praxis werden vermittelt. Durch sie können wir gut kommunizie-ren, mit Qualität und motivierend in unseren spezifischen Rollen und Situationen wirken, miteinan-der arbeiten und kreieren. Im Fokus stehen immer die jeweiligen Interessen und Fragen der Semi-nar-Teilnehmer*innen, Eure jeweiligen Rollen und Praxis-Projekte. Eigene Feedback-Formate und Arbeitsweisen werden entwickelt. Die Einladung von fachlich interessanten Künstler*innen aus der Berliner Szene in das Seminar kann nach Möglichkeit integriert und gemeinsam organisiert wer-den.
Voraussetzung: Bitte beachtet, für dieses Praxis-Seminar sind gute Deutsch- oder Englisch-kenntnisse erforderlich.
What is at stake, what is relevant, and how can we set free potentials in our artistic practice and collaboration? Which methods and approaches can support creative processes? Which communica-tion and feedback culture do we wish to live and practice? And how can we develop and establish good leadership?
The seminar addresses the individual and collective working methods in artistic processes and pro-jects. The aspects of 'communication' and 'leadership' in team and project work are the main top-ics of this seminar. Feedback is a core element in communication. It is an essential component of creative and work processes as well as in leadership tasks in our everyday artistic and musical lives and work. The diversity of procedures and approaches is interesting. In block modules and project appointments, we develop awareness and concrete feedback methodology and tools for practice are given. This enables us to communicate well, work at a high level of quality and motivation in our specific roles and situations, to enjoy working and creating together. The focus is always on the respective interests and questions of the seminar participants, your specific roles and practical pro-jects. We will develop own feedback formats and working methods. The invitation of professionally interesting artists from the Berlin scene to the seminar can be integrated and jointly organised where possible.
Precondition: Please note that for this seminar good language skills in German or English are required.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Kristin Guttenberg
Termine: KICK-OFF - dieses Datum ist wichtig und Pflicht für die Teilnahme!
Di. 13.10.2026 von 16:30 bis 18:30 - onsight = in Präsenz !
Weitere Daten:
Di 20.10. - 16.30-18.30h, Di 27.10., Di 3.11., Di 10.11., Di 17.11., Di 24.11., Di. 1.12., Di. 8.12., Di 19.1., Di 26.1., Di 2.2.
Lehrformat: Analoge Treffen und Videokonferenzen, Absprache im Seminar
Raum: nach Ansage
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
kristin.guttenberg[at]lba.hfm-berlin.de
Marc Sabat Mittwochs 10-12
UdK, Bundesallee 1-12, Raum 28
Offen zu allen interessierten Komponist:innen, Musiker:innen, Klangkünstler:innen, Gäste Formate: wöchentliche Referate über selbstausgewählte Themen zur Mikrotonalen und / oder psychoakustisch-inspirierten Komposition / Klangkunst.
Anmeldung bei masa[at]plainsound.org
Dr. Irene Kletschke (kletschk[at]udk-berlin.de) Zeit: mittwochs, 10:00–12:00 Uhr
Ort: Fasanenstraße 1B, Hörsaal Beginn: 14. Oktober 2026
Das Seminar bietet eine praxisnahe Einführung in das Kulturmanagement und bereitet Studierende auf die Selbstständigkeit in der freien Musikszene vor. Im Fokus stehen Themen wie Profilbildung und künstlerisches Leitbild, Einkommensverhältnisse und wirtschaftliche Grundlagen der Selbständigkeit, Selbstorganisation und -marketing, Aufbau und Pflege von Netzwerken sowie rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen (z. B. GEMA, GVL, Künstlersozialkasse). In der praxisorientierten Übung lernen die Teilnehmenden zudem, eigene Projekte im Bereich neuer Musik – von der Konzeption bis zur Evaluation – zu planen. Hierzu gehören Kenntnisse zur Finanzierung und Förderung, zu Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung und Präsentation sowie im Projektmanagement.
Einige Termine finden voraussichtlich im Workshop-Format in Kooperation mit dem Programm
„Artist Elevator“ von PRO MUSIK – Verband der freien Musikschaffenden in Deutschland statt. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Das Seminar richtet sich an Musikstudierende, die zukünftig als selbstständige Berufsmusiker:innen in der Freien Szene tätig sein möchten – besonders an Komponist:innen, Klangkünstler:innen, Instrumentalist:innen und Performer:innen.
Anmeldung über das Vorlesungsverzeichnis oder direkt per E-Mail an: kletschk[at]udk-berlin.de
Elektronik Basis 1 (Max/MSP für Anfänger)
In diesem Kurs werden die Grundlagen von Max/MSP vermittelt, um das klangliche Werkzeug zu erweitern und zentrale Konzepte der digitalen Signalverarbeitung und elektronischen Synthese zu erlernen. Von der Erstellung eigener Synthesizer bis zur Entwicklung von Echtzeit-Audiomanipulation und Sampling werden praxisorientiert verschiedene Techniken behandelt, die im Bereich der Medienkunst und elektronischen Musik anwendbar sind. Die Teilnehmer:innen er-halten dadurch die Möglichkeit, eigene kreative Ideen umzusetzen.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Justin Robinson
Termine: Immer mittwochs 12:00 - 14:00 Uhr
Raum: 458 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin) und parallel online
Credits: 4 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
justin.robinson[at]lba.hfm-berlin.de
Elektronik Basis 2 (Max/MSP für Fortgeschrittene)
Voraussetzung ist der Kurs Elektronik Basis 1 (Max/MSP für Anfänger)
In diesem Kurs werden die Grundlagen von Max/MSP vermittelt, um das klangliche Werkzeug zu erweitern und zentrale Konzepte der digitalen Signalverarbeitung und elektronischen Synthese zu erlernen. Von der Erstellung eigener Synthesizer bis zur Entwicklung von Echtzeit-Audiomanipulation und Sampling werden praxisorientiert verschiedene Techniken behandelt, die im Bereich der Medienkunst und elektronischen Musik anwendbar sind. Die Teilnehmer:innen er-halten dadurch die Möglichkeit, eigene kreative Ideen umzusetzen.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Justin Robinson
Termine: Immer mittwochs 09:00 - 11:00 Uhr online und in Präsenz nach Absprache
Raum: (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 4 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
justin.robinson[at]lba.hfm-berlin.de
Hörstunde Neue Musik
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Jörg Mainka
Termine: Mittwochs 18:00 - 20:00 Uhr
Raum: 546 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 1 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
joerg.mainka[at]doz.hfm-berlin.de
Mathias Hinke, Daniel Ott Donnerstag 14.00 – 16.00
Beginn: 15. Oktober 2026; Ende: 11. Februar 2027
UdK Bundesallee 1-12, Raum 310
Ausführliche gemeinsame Analyse von Musik und Musiktheater. Untersuchung des Phänomens
„Musik und Widerstand“ in verschiedenen Formen von Kunst- und Popularmusik in verschiedenen Kulturen. Referate und Diskussion von unterschiedlichen musikalischen Herangehensweisen an den aktuellen sozialen und politischen Diskurs.
Literatur:
Peter Weiss: „Die Ästhetik des Widerstands“ Hanns Eisler: „Musik und Politik“
Henry David Thoreau: „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ Fortsetzung der LV vom Wintersemester 2025/26, Neueinsteiger:innen willkommen !! Gemeinsame Arbeitsphasen mit LV „Strange Fruit“
Anmeldung: bis 9. Oktober an contact[at]klangzeitort.de Modul: Kompositorische Analyse (Komposition)
Mathias Hinke, Daniel Ott Donnerstag 14.00 – 16.00
Beginn: 16. Oktober 2025; Ende: 12. Februar 2026
UdK Bundesallee 1-12, Raum Bu 310
In zahlreichen Widerstands-Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts spielt Musik eine zentrale Rolle. Wir beschäftigen uns mit unterschiedlichen Protest-Formen in der Kunst- und Popularmusik, u.a. bei Billie Holiday (1915 – 1959), Violeta Parra (1917 – 1967) und Janis Joplin (1943 – 1970) – mit Protest-Songs, Liedern der Bürgerrechts-Bewegung in den USA und dem Nueva Canción in Lateinamerika. Im praktischen Teil steht die Einstudierung von sozial engagierter Experimenteller Musik seit 1970 im Zentrum:
John Cage (1912 – 1992): “SongBooks” (1970)
Frederic Rzewski (1938 - 2021): „Coming Together“ (1971)
Cornelius Cardew (1936 – 1981): „The Great Learning” (1971) Christian Wolff (*1934): “Changing the System” (1973) “Peace March 1 – X” (1982 – 2002)
Literatur:
Peter Weiss: “Die Ästhetik des Widerstands“ Hanns Eisler: „Musik und Politik“
Henry David Thoreau: „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ Fortsetzung der LV vom Wintersemester 2025/26, Neueinsteiger:innen willkommen !! Gemeinsame Arbeitsphasen mit LV „Kompositorische Analyse: Musik und Widerstand“ Anmeldung: bis 9. Oktober an contact[at]klangzeitort.de
Modul: Experimentelle Musik (Lehramt Musik), Experimentelle Musik (Komposition)
Mehrstimmige Vokalmusik des Mittelalters und der Renaissance XXIV
Singend erkunden wir vom 11. bis 16. Jh. (mit Gregorianischem Gesang als Ausgangsbasis) früheste mehrstimmige Musik des 12. und 13. Jh., die Polyphonie aus Notre-Dame de Paris, italienische Musik des Trecento, polyphone Messen, Motetten und Chansons von Guillaume de Machaut, Guillaume Dufay, Johannes Ockeghem, Josquin Desprez u. a. Der besondere Fokus liegt dabei immer auf dem ausprobierenden Singen in oraler Tradition und aus der Originalnotation, die uns einen neuen Zugang und eine neue Lebendigkeit im Umgang mit dieser zwar alten, aber immer auf neue Weise faszinierenden Musik eröffnet, wenn wir uns ihr mit all unserer Neugier zuwenden. Wir lernen Stilistiken und Satztechniken kennen, erkunden das Miteinander der Stimmen besonders auf der Hör-ebene, wenn z. B. nicht aus Partiturnotation gesungen wird.
Keine Angst vor Alter Notation! Es ist alles machbar, alle bisherigen Seminare haben es bewiesen. Wir gehen an die Wurzeln der europäischen Musiktradition. Voraussetzung ist die Lust am Singen. Wer sich mit alten Instrumenten beschäftigt (Streicher, Bläser, Harfe, Laute), ist mit Instrument ebenso herzlich willkommen.
Der Workshop ist offen für vorige Teilnehmer UND alle Neuinteressenten.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Ellen Hünigen-Schmidt
Termine: Donnerstags 15:15 - 17:45 Uhr (Beginn am 08.10.2026)
Raum: 156 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
ellen.huenigen-schmidt[at]lba.hfm-berlin.de
Analyse I Kurs 1: Entwicklungslinien in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Jörg Mainka
Termine: Donnerstags 16:00 - 18:00 Uhr
Raum: 546 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 2 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
joerg.mainka[at]doz.hfm-berlin.de
Irene Galindo Quero Freitags 10:30 -12:30
Termine: 06.11., 20.11., 04.12., 18.12., 15.01., 29.01., 12.02.
Raum Bu 310 DE
Auch in einer posttonalen Klanglandschaft können kontrapunktisches Denken und jene Techniken, die seit Jahrhunderten zu den Grundlagen des Komponierens gehören, dazu beitragen, die Vielfalt eines neuen polyphonen Denkens zu erschließen und zu erweitern.
Dieses kann aus dem grundlegenden Bedürfnis nach Interaktion zwischen Stimmen entstehen oder den Dialog zwischen Klang und anderen Medienbereichen. Ausgehend von Begriffen des traditionellen Kontrapunkts und unter Einbeziehung von Denkansätzen aus anderen Disziplinen, etwa dem Film, werden wir neue Möglichkeiten der Wechselbeziehung musikalischer Elemente in der Neuen Musik untersuchen und gemeinsam erarbeiten, wie sich diese auf die aktuellen Kompositionsprojekte der Studierenden anwenden lassen.
Even in a post-tonal landscape, contrapuntal thinking and the techniques that have been part of the foundations of composition for centuries can facilitate and extend the richness of a new polyphonic thinking, which can emerge from the basic need for voices to interact, or even to enrich a dialogue between sound and other media such as music and image
or the coordination of movement. We will borrow notions from traditional counterpoint and other fields such as cinema to outline new possibilities for the interdependence of elements in new music and how can this be applied to the students' work in progress.
Prof. Dr. Manolis Vlitakis
UdK, Fasanenstraße 1B, Raum 322 Termine: freitags (zweiwöchig)
Gruppenunterricht: 1. Gruppe: 9-10 Uhr, 2. Gruppe: 10-11 Uhr, 3. Gruppe: 11-12 Uhr
Analyse: 12:15-14 Uhr
Termine: 16.10, 30.10., 13.11., 27.11., 11.12., 8.1., 22.1., 5.2.
Im Fokus dieses Kurses steht die Vermittlung der Grundlagen der Instrumentation von der Wiener Klassik bis zur Musik des 20./21. Jahrhunderts. Instrumentation wird als historisch wandelbare Disziplin aufgefasst, die durch kompositorisch-ästhetische und instrumentaltechnische Aspekte bedingt ist. In diesem Sinne ist die stilistische Einmaligkeit von Instrumentation
im Wechselverhältnis von kompositorischem Denken und klanglicher Gestaltung herauszuarbeiten. Darüber hinaus werden die komplexen Verflechtungen von Klang mit weiteren Aspekten wie Satztechnik/Harmonik, Rhythmus, Dynamik, Artikulation und v.a. Form thematisiert und Erkenntnisse aus der Akustik zur Beleuchtung instrumentatorischer Zusammenhänge miteinbezogen.
Der Kurs findet in einer doppelten Form statt:
Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Prof. Dr. Manolis Vlitakis
UdK, Fasanenstraße 1B, Raum 322
Termine: freitags, 16:00-17:30 Uhr; Beginn: 16.10.2026
Der Kurs vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Instrumente im Wechselfeld folgender Aspekte:
Anmeldung: per Mail an e.vlitakis[at]udk-berlin.de
Einführung in die Akustik/Psychoakustik
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Wolfgang Heiniger o. Torsten Herrmann
Termine: Freitags 12:30 - 14:00 Uhr
Raum: 151 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer*in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
wolfgang.heiniger[at]doz.hfm-berlin.de, torsten.herrmann[at]lba.hfm-berlin.de
Instrumentenkunde
This lecture provides a structured and comprehensive introduction to the field of musical instru-ments. It covers construction methods, playing techniques, sound characteristics, and the historical development of various instrument groups from antiquity to the present.
By addressing multiple dimensions simultaneously, the course intends to foster an understanding of the diverse cultural, technical and aesthetic demands unique to each instrument. Special emphasis will be placed on instruments of the modern symphony orchestra as well as keyboard instruments.
In this course you will gain a deeper insight into the origin, function and expressive potential of instruments in music.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Torsten Herrmann
Termine: Freitags 14:15 - 15:45 Uhr
Raum: 151 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer*in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
torsten.herrmann[at]lba.hfm-berlin.de
Prof. Dr. Martin Supper
Freitag 14.01.2027 - 10:00-18:00
Samstag 15.01.2027- 10:00-18:00
UNI.K / Studio für Elektroakustische Komposition, Klangkunst und Klangforschung, Fa214 Dieses Seminar nimmt Bezug auf die Publikation Sound Color (1981) von Wayne Slawson. Es ist eine Fortsetzung des letzten Seminars Klangfarbe / Timbre. Eine Teilnahme des letzten Seminars ist nicht Voraussetzung für das aktuelle Seminar.
Pierre Boulez 1955: „In der bisherigen Musikgeschichte hat es wohl kaum eine radikalere Entwicklung gegeben. Der Musiker sieht sich vor die gänzlich ungewohnte Situation gestellt, den Klang selbst erschaffen zu müssen.“ Das Seminar Klangfarbe 2 wird anhand von akustischen Beispielen und wissenschaftlichen Texten einen umfassenden Überblick verschaffen.
Dieses Seminar ersetzt nicht die verpflichtenden Studioarbeiten der Kompositionsklassen. Anmeldung bis zum 31.10.2026 bei: supper[at]udk-berlin.de
MIT OHRENMERK: Schreibwerkstatt Neue Musik
Dozent*innen: Anna Schürmer (FU Berlin), Irene Kletschke (KLANGZEITORT), Verena Hahn (fieldnotes), Julian Rieken (Positionen) sowie Mara Genschel (Schriftstellerin und Performerin) und Cem A. (Künstler und Schriftsteller)
Termine:
• 11. Januar (18–21 Uhr): Einführung (UdK Berlin, Bundesallee 1-12, Raum 340)
• 20./21. Januar: Festival-/Aufführungsbesuche
• 23./24. Januar: Blockseminar (FU Berlin, Institut für Theaterwissenschaft, Grunewaldstraße 35, Hörsaal und Seminarräume)
Das Praxisseminar „Schreiben über Neue Musik“ erkundet diesmal unterschiedliche Formen, über zeitgenössische Musik zu publizieren. Im Mittelpunkt stehen die Collage, kreatives Schreiben sowie Memes und andere Formen der Netzkultur. Ausgehend von den besuchten Konzerten (z.B. bei Ultraschall Berlin, CTM 2027) können die Studierenden frei wählen, welche Form ihr eigener Beitrag annehmen soll. In den thematischen Untergruppen, konzentrierter Einzel- oder Teamarbeit sowie gemeinsamen Redaktionssitzungen werden die Beiträge entwickelt, diskutiert und bis zur Abgabe bzw. Veröffentlichung begleitet.
Offen für Studierende der FU Berlin, der HU Berlin, der UdK Berlin, der HfM Hanns Eisler Berlin und andere Interessierte. Eine Zusammenarbeit von inm / field notes, klangzeitort, dem gemeinsamen Institut der HfM Hanns Eisler Berlin und UdK Berlin, dem Seminar für Musikwissenschaft am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität (FU) Berlin und Positionen. Texte zur aktuellen Musik.
Anmeldeschluss: 1. Dezember 2026
Anmeldung: Über das Vorlesungsverzeichnis oder per E-Mail an contact[at]klangzeitort.de
Daniel Ott, Fabian Gerhardt, Irene Galindo
Termine: 28. September bis 8. Oktober 2026 Probensaal Bundesallee: Intensivprobenphase für bereits ausgewählte Projekte
Endproben und Aufführungen im Rahmen von MehrLicht!Musik Donnerstag 3. Dezember 2026 16.00 – 18.00 Bu 310
Vortreffen für alle neuen Projekte
Weitere Termine nach Vereinbarung Ort: Bu 310 und Bu Probensaal
Konzeption von individuellen und kollektiven Musiktheater-Projekten und gemeinsame Diskussion der verschiedenen Ideen und Arbeitsschritte. Unterstützung bei der Realisierung der Konzepte.
Gegenseitige Unterstützung bei der Realisierung von kollektiven und individuellen Musiktheater-Arbeiten: Musiktheater ist Team-Arbeit!
Die Musiktheaterwerkstatt richtet sich an Komponist:innen, Instrumentalist:innen, Sänger:innen, Schauspieler:innen, Tänzer:innen, Bühnenbildner:innen, Videokünstler:innen, Kostümbildner:innen, Szenische Schreiber:innen u.a.
Anmeldung für neue Projekte: bis 31. Oktober 2026 an contact[at]klangzeitort.de Modul: Neues Musiktheater / Intermediale Komposition (Komposition, Modul 15) Experimentelle Musik (KPA und Lehramt Musik)
Leitung: Daniel Ott, Enrico Stolzenburg, Saemi Jeong, José Luis Perdigón, Eneko Lacalle
Gäste: Jessica Ekomane (Klangkunst), Regina Teichs (Videokunst), Cord Riechelmann (Biologie und Philosophie), Malte Ubenauf (Dramaturgie), Gabriel Rodriguez (Dramaturgie).
Termine: Donnerstag 15. Oktober 2026 16.00 – 18.00 Bu 310: Vorbereitungstreffen
Montag 2. November 2026 bis Montag 9. November Begegnungsstätte Sauen/ Brandenburg: Proben- und Aufführungsphase – öffentliche Aufführung: Sonntag 8.11. 15.00 – 20.00
Der Literaturnobelpreisträger Claude Simon (1913-2005) war als großer Spezialist für Reichtum, Schönheit und Chaos menschlicher Erinnerungsstrukturen in der Literatur einer der wichtigsten Vertreter des sogenannten Nouveau Roman. Ein einziges persönliches (Kriegs-) Erlebnis wurde ihm zum Anlass für ein singuläres literarisches Werk, das von dem Roman „Die Strassen von Flandern“ (1960) - mit dem Simon frühe Berühmtheit erlangte - bis hin zu seinem letzten Werk
„Die Trambahn“ (2002) reichte. Gerade in den letzten Jahrzehnten ist die Brisanz von Gedächtnis-und Erinnerungskonstruktionen in der Kunst wegen ihrer politischen und gesellschaftlichen Bedeutung für Zukunftsentwürfe, die weit über den Bereich des Ästhetischen hinausgehen, in Künsten und Wissenschaften mehr und mehr ins Zentrum getreten – so auch eine durchaus auch kritische Aktualisierung der Auseinandersetzung mit Simons schillerndem Werk.
Claude Simon hat seinen Roman „Jardin des Plantes“ (1997) als „portrait d’une mémoire“, Porträt eines Gedächtnisses, bezeichnet. Anstelle einer linearen Erzählstruktur entsteht beim Lesen ein vielschichtiges Kaleidoskop aus den unterschiedlichsten Gedanken- und Erinnerungs-Splittern.
Im Zentrum steht die Beschreibung eines traumatischen Kriegserlebnisses vom 17. Mai 1940 in Flandern. Unterbrochen und ergänzt wird diese Beschreibung durch einen unaufhörlichen Gedankenstrom von Assoziationen, die sich frei und ohne Begrenzungen von Raum und Zeit durch die verschiedenen Kontinente und Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts bewegen: Berichte von Reisen ins postkoloniale Indien, in die ehemalige Sowjetunion, zum japanischen Kaiser.
Erinnerungen an den Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 1936. Biographisches: Kindheits-Erinnerungen, Katholisches Internat, Flucht aus dem Gefangenenlager Mühlheim/Elbe, Résistance in Südfrankreich. Verknüpfungen mit literarischen Zitaten von Marcel Proust („Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“), Dostojewski („Die Gebrüder Karamasov“ u.a.), Gustave Flaubert, Joseph Conrad. Und ähnlich wie der titelgebende „Jardin des Plantes“ in Paris die Wildheit der Natur versucht zu zähmen, ordnet Claude Simon die Erinnerungs-Fragmente zu einer großangelegten literarischen Gesamt-Komposition.
In der Abschlussphase dieser mehrteiligen Lehrveranstaltung möchten wir die kompositorischen Verfahren in „Jardin des Plantes“ genauer untersuchen, und aus der gemeinsamen Beschäftigung mit diesen Verfahren und Inhalten eine kollektive Komposition aus Texten, Bildern, Assoziationen und Klängen entwickeln. Diese wird als MusikTheaterInstallation, im November in der winterlichen Landschaft rund um die Begegnungsstätte Sauen/Brandenburg zur Aufführung kommen.
Das vorbereitende Team aus Studierenden und Lehrenden der UdK wird ergänzt durch Gäste von außerhalb der UdK, welche die einzelnen Phasen der Projektentwicklung mit ihrer Expertise u.a. zum Gesamtwerk von Claude Simon, zu Botanischen Gärten und zur dekolonialen Perspektive bereichern.
Weitere Informationen und Anmeldungen bis spätestens 9. Oktober an: contact[at]klangzeitort.de Literatur:
Claude Simon. Jardin des Plantes (1999) Claude Simon: La Route des Flandres (1960) Claude Simon: “L’Invitation” (1986)
Claude Simon: Le Tramway (2002)
Modul: Experimentelle Musik (St‘gang Komposition), Experimentelle Musik (St‘gänge KPA + Lehramt Musik)
Li He & Soli Jang & Hye Young Sin & Thomas Geissl & Jose del Avellanal Carreño
MA Komposition & MA Bühnenbild
Registration via email at li.he[at]stud.hfm-berlin.de.
The number of participants is limited to 15 per workshop, and advance registration is required.
About
This interdisciplinary workshop series, developed collaboratively between composition and stage design, explores performative systems in which sound, light, sensors, objects, instruments, and electronic media are approached as active spatial and performative elements. Through collaborative experimentation, participants develop small-scale interactive environments combining electronics, sound, light, and scenographic interaction within concert, theatrical, and installation contexts.
The workshop series is structured around four interconnected areas: Kinetic Sound, Wireless MIDI and lnteractive Systems, Light, Stage, and Spatial lnteraction, and Electronic Scenography. Participants experiment with motordriven sounding objects, sensor-based interaction, responsive lighting systems, electronic stage environments, and the extension of instruments through electronics and kinetic systems.
The workshops combine artist-led sessions, collaborative lab formats, peer learning, and independent experimentation. Technical knowledge is taught through hands-on practice, and no prior technical experience is required. Participants are encouraged to develop individual or collaborative performative systems according to their own artistic interests and disciplinary backgrounds.
Overview of Workshops:
Workshop 1: Kinetic Sound
Led by Hye Young Sin, this two-day workshop introduces the artistic and technical foundations of kinetic sound. Participants learn the basic principles of electricity, different types of motors, soldering techniques, and how to build simple motorized circuits. Through hands-on experimentation, motors are attached to everyday materials, found objects, and instruments to create movement, vibration, and sound. Working individually or in small groups, participants develop kinetic sound prototypes and explore their musical and performative possibilities. The workshop concludes with a shared presentation of the resulting objects and ideas.
16.10. & 17.10.2026, 13-17:30, room 340, Bundesallee 1-12
Workshop 2: Wireless MIDI and lnteractive Systems
Led by Thomas Geissl, this workshop introduces the rapid prototyping of custom MIDI controllers and MIDl-to-actuator devices using the Enomik Toolkit, based on ESP-NOW MIDI. Participants use ESP-based microcontrollers and common sensors to translate gesture, touch, and environmental input into MIDI messages for software environments such as DAWs and Pure Data.
In the opposite direction, incoming MIDI data is used to control physical outputs including LEDs, vibration motors, and resonant electroacoustic objects. This allows participants to create systems in which performed or sequenced MIDI material produces light, movement, vibration, and sound. The system is designed to be accessible: it uses off-the-shelf components, requires no soldering, and can be configured through a browser without writing firmware. Through individual and collaborative experiments, participants develop wireless and distributed interactive systems that can be further used in artistic practice
Session 1: 24.10 & 25.10.2026, 11-18 h, room 340, Bundesallee 1-12
Session 2 : 7.11 & 8.11.2026, 11-18 h, time and location tba
Public Showcase: 7.11. & 8.11.2026, time and location tba
Workshop 3: Electronic Scenography: DIY Stage Systems and Electronic Ecologies
Led by Soli Jang and Li He, this workshop explores how electronic components can be embedded into stage design, installation, and performative spatial structures. Using microcontrollers, embedded display systems, LED strips and DIY circuitry, participants will create suspended electronic objects and distributed stage environments that combine light, media and sound.
The workshop approaches electronics not as hidden infrastructure, but as visible and active stage material, where cables, light, screens, and circuitry function as spatial and performative elements within the stage environment.
15., 16. & 17.1.2027, 11-16 h, location tba
Workshop 4: Light, Stage, and Spatial lnteraction
Led by composer and light designer José del Avellanal Carreño, focuses on approaches to light design from the perspective of musicians and performance makers. The workshop combines lecture, practical workshop, and showcase. Participants are introduced to basic theatrical lighting workflows, DMX systems, and accessible digital tools that allow artists to work with light without requiring extensive experience with lighting consoles. Through examples from the artist's own projects, the workshop explores how sound and light can be integrated with varying degrees of synchronisation in different performative contexts.
The practical workshop focuses on the development of individual or collaborative projects. Participants will create their own sound-and-light compositions, using pre-recorded audio material of their choice as their starting point, such as fragments of music, radio plays, field recordings, or spoken text, and developing a synchronised light design for it. The workshop culminates in a public showcase in which the projects are presented as looping audiovisual installations or performative presentations within an open stage setting.
1. & 2.3.2027, Probensaal, Bundesallee 1-12 , time tba
Two additional workshop days tba
Credits
4 ETCS, 4 SWS
Further information: DIY Performative Systems - Light, Sound, Objects, and Interactive Scenography – Universität der Künste Berlin
Workshop-Reihe im Rahmen von INTER (Interdisciplinary Navigation and Transformation as Educational Reform), gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Georg Werner
Ort: UNI.K Studio für Klangkunst und Klangforschung, Fasanenstr. 1b R.214
Studiotechnik für Kompositionsvorhaben und Projektarbeiten, spezifische Software und Programmierung, Elektrotechnik; Gruppen- und Einzelunterricht
Termine nach Vereinbarung (über Seminar Elektroakustische Komposition, Kirsten Reese) g.werner[at]udk-berlin.de
Common Music & OpenMusic - "Algorithmische Komposition"
Common Music und OpenMusic sind Softwares für algorithmische Komposition, die in den Pro-grammiersprachen Scheme und LISP geschrieben sind. Formalisierbare kompositorische Ideen las-sen sich in Form von Funktionen abstrahieren und definieren. Dadurch können die Plattformen künstlerisch individuell ausgebaut werden. Die Programme verfügen über zahlreiche vorhandene Funktionen zur Modellierung musikalischer Prozesse. Die im Unterricht behandelten Themen um-fassen ein breites Feld von Kombinatorik, Spektralismus und Aleatorik bis hin zu komplexen Lernal-gorithmen. Ergänzend wird eine Einführung in die Programmiersprache Python und die Python-Bibliothek music21 zur Analyse und Verarbeitung musikalischer Strukturen angeboten.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Eres Holz
Termine: nach Absprache (4 Semesterwochenstunden)
Raum: 264 (vorne) (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin) oder online
Credits: 4 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
eres.holz[at]lba.hfm-berlin.de
Instrumentation (B I)
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Torsten Herrmann
Termine: nach Ansage (1,5 Semesterwochenstunden)
Raum: nach Ansage (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
torsten.herrmann[at]lba.hfm-berlin.de
Interdisziplinäre Projektarbeit (IDP)
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Eres Holz oder Wolfgang Heiniger oder Anda Kryeziu oder Justin Robinson
Termine: nach Absprache (0,5 Semesterwochenstunden)
Raum: nach Absprache
Credits: Bitte wenden Sie sich bezüglich der Anrechenbarkeit dieses Kurses in Ihrem
Studium an Ihre Studiengangsleitung bzw. die zuständigen Modulverantwortlichen an der UdK. Eventuell ist nur eine Teilnahme als Nebenhörer:in möglich.
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
Wählen Sie bitte die Adresse des:der Dozent:in, von dem:der Sie betreut werden wollen.
eres.holz[at]lba.hfm-berlin.de
wolfgang.heiniger[at]doz.hfm-berlin.de
anda.kryeziu[at]doz.hfm-berlin.de
justin.robinson[at]lba.hfm-berlin.de
Komposition im interdisziplinären Kontext - Kurs 2
Audiovisuelle Analysen, Lektüren und Diskussionen anhand von verschiedenen Texten, Werken, Filmen und kleinen Exkursionen.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Wolfgang Heiniger, Anda Kryeziu
Termine: nach Absprache (2 Semesterwochenstunden)
Raum: 458 (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 4 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
wolfgang.heiniger[at]doz.hfm-berlin.de, anda.kryeziu[at]doz.hfm-berlin.de
Musikproduktion
In diesem Kurs lernen die Studierenden den Umgang mit Klangbearbeitungssoftwares, die Fundamente der Klangmischung, Mikrofonierungsmethoden und andere Konzepte im Feld der elektronischen Musikproduktion. Durch Höranalyse, das Aneignen von produktionsspezifischem Vokabular und das "Reverse-Engineering" bereits bestehender Produktionen erlangen die Studierenden die notwendigen Fähigkeiten, um komplexe Musikproduktionen zu analysieren und selbst zu entwickeln.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Justin Robinson
Termine: Nach Absprache (1 Semesterwochenstunde)
Raum: 264b (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 1 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
justin.robinson[at]lba.hfm-berlin.de
Schnitt und Nachbearbeitung von eigenen Tonaufnahmen
Mit Hilfe von freier Audiosoftware wird der Schnitt und die Nachbearbeitung von eigenen Aufnahmen gelernt. Teilnehmer des Kurses können so zum Beispiel Aufnahmen für Bewerbungen und Wettbewerbe selber nachbearbeiten.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Justin Robinson
Termine: Nach Absprache (1 Semesterwochenstunde)
Raum: 264b (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 2 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
justin.robinson[at]lba.hfm-berlin.de
Studio und Beschallungstechnik
Die Studierenden erlernen den Umgang mit Studio- und Beschallungstechnik theoretisch und praktisch.
Offen für: Studierende aller Fächer BA und MA
Dozent:in: Justin Robinson
Termine: Nach Absprache (1 Semesterwochenstunde)
Raum: 264b (Charlottenstraße 55, 10117 Berlin)
Credits: 2 LP
Kontakt zur Anmeldung und für weitere Informationen:
justin.robinson[at]lba.hfm-berlin.de